Hotline

Anfragen können von Betroffenen, Angehörigen, Betreuern, Ärzten, Pflegenden und den Einrichtungen der Altenhilfe gestellt werden.
Hierzu steht Mo-Fr 8-12 Uhr das Telefon der Palliativakademie

0931 393 2281

zur Verfügung.
Wer dort seine Kontaktdaten hinterlässt, wird zeitnah von einem/r Berater_in zurückgerufen.
Die für Ratsuchende unentgeltliche Beratung erfolgt durch ein Team geschulter Berater_innen mit breiten Erfahrungen in Palliativpflege, Medizin und Ethik sowie verwandten Gebieten. Die Berater_innen unterliegen der Schweigepflicht.

Ein Angebot zur Unterstützung der Selbstbestimmung im Alter

Immer mehr Menschen werden immer älter – und Viele haben Sorge,  pflegebedürftig zu werden, haben Angst, ob ihre existenziellen Wünsche und Bedürfnisse auch dann beachtet werden, wenn sie sie nicht mehr selbst artikulieren und durchsetzen können.

Auch für die Angehörigen – insbesondere von Menschen, die ihre gesundheitlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können – ist deren letzte Lebensphase mit besonderen Problemen behaftet: schwierige Entscheidungssituationen und immer auch die Frage danach, was denn das Richtige jetzt in der Situation ist.

In solchen Entscheidungssituationen vor allem auch in der Nähe zum Lebensende kann Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin Sie in vielen Fällen gut über Behandlungschancen unter ethischen Gesichtspunkten beraten. Dennoch bleiben durch die Möglichkeiten der zunehmend komplexen modernen Medizin manchmal Zweifel, ob dem Patientenwillen mit dem medizinisch Möglichen oder dessen Unterlassen wirklich entsprochen wird.

Dann kann Ethikberatung helfen, das ethische Problem der gegebenen Situation zu benennen und den vorausverfügten oder mutmaßlichen Willen des/der Betroffenen zu rekonstruieren unter Einbezug aller Beteiligten.

Im gemeinsamen Gespräch moderiert der/die geschulte Ethikberater_in die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten (Behandler, Pflege, Patient, Angehörige) und stellt ethische Sachkompetenz beim Sortieren der verschiedenen Aspekte bereit. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse des Patienten/der Patientin und sein/ihr Wille im Mittelpunkt. Durch das Gespräch soll eine Einigung auf ein angemessenes Vorgehen herbeigeführt werden. Natürlich können auch Einzelpersonen beraten werden.

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